FAQ2018-05-09T17:36:27+00:00

Das gemeinsame Präventionsprojekt an Schulen für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse

Knappschaft - Für meine Gesundheit!
ÄGGF - Ärztliche Gesellschaft zur Gesundheitsförderung e.V.

FAQ

In den FAQs haben wir Ihnen Antworten auf die häufigsten Fragen zum Präventionsprojekt Ich bin wICHtig zusammengestellt. Sollten Sie weitere Fragen haben oder die Antworten nicht ausreichen, finden Sie auf der Homepage das Onlineformular ANFRAGE. Hier können Sie Fragen zum Projekt mit der ÄGGF klären.

  • Bitte füllen Sie das Bewerbungsformular aus, stempeln und unterschreiben es.
  • Wir werden Ihre Bewerbung prüfen und Sie zeitnah darüber informieren, ob eine Durchführung des Projekts „wICHtig“ an Ihrer Schule möglich ist.
  • Sie können sich während des laufenden Schuljahres jederzeit für eine Teilnahme bewerben.
  • Ihre Bewerbung wird schnellstmöglich bearbeitet und Sie erhalten zeitnah eine Zu- oder Absage.
  • Bei Verfügbarkeit können auch kurzfristige Termine ermöglicht werden.
  • Im Falle einer Absage können Sie sich im nächsten Schuljahr erneut bewerben.
  • Das Projekt ist für alle Schulformen deutschlandweit angelegt.
  • Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10
  • Schülerinnen und Schüler von Berufsschulen
  • Ja, es ist auch möglich, sich gleichzeitig für mehrere Klassenstufen zu bewerben.
  • Von Klassenstufe 7 bis 10 finden die Informationsstunden für die Mädchen und Jungen einer Klasse getrennt statt.
  • In Berufsschulen ist nach Absprache mit der Ärztin/dem Arzt auch eine koedukative Informationsstunde möglich.
  • Eine Informationsstunde pro Gruppe dauert 90 Minuten (2 Schulstunden).
  • Bei abweichendem Stundenraster (60 statt 45 Minuten) dauert die Informationsstunde 60 Minuten.
  • Die mögliche Anzahl an Informationsstunden pro Tag ist flexibel. Nach der Auswahl Ihrer Schule wird die zuständige Ärztin/der zuständige Arzt die Anzahl und alle organisatorischen Punkte mit Ihnen besprechen.
  • Die Schulklassen/Gruppen sollten vorher über den Besuch der Ärztin/des Arztes informiert werden. Dazu können Sie gerne den Projektflyer verteilen.
  • Für die jeweilige Gruppe muss ein ausreichend großer Raum zur Verfügung gestellt werden.
  • Weitere Absprachen treffen Sie mit der Ärztin/dem Arzt (zum Beispiel, ob Tafel und Kreide, Overheadprojektor oder andere Medien benötigt werden).

Mögliche Themenbereiche, die nach Alter, Interesse und Bedarfen der jeweiligen Gruppe besprochen werden, sind:

  • „Erwachsen werden“ – die körperlichen Veränderungen in der Pubertät, Körperakzeptanz und besonders für Mädchen Informationen rund um die Periode.
  • „Rundum gesund“ – Welche Möglichkeiten der Vorsorge (Impfungen, ärztliche Vorsorgeangebote) gibt es für mich als Jugendliche/Jugendlicher?
    Was sollte ich bei der Hygiene beachten und wie kann ich gesund bleiben?
  • „Sexualität und Fruchtbarkeit“ – Verantwortung zu übernehmen für sich und andere.
    Wie schütze ich mich vor ungeplanten Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Infektionen?
  • „Kulturelle Unterschiede“ – Jugendliche mit Migrationshintergrund tun sich – je nach Kultur – oftmals noch schwerer, über Themen, die die Sexualität betreffen, offen und angemessen zu sprechen.
  • „Wo gibt es Rat und Hilfe?“ – Die ÄGGF-Ärztinnen und -Ärzte weisen auf weiterführende Informationsangebote hin und geben bei Bedarf konkrete Tipps zum Beispiel zu schulinternen Unterstützungsmöglichkeiten, verschiedenen Beratungsstellen oder entsprechenden Ärztinnen und Ärzten.
  • Üblicherweise finden die Informationsstunden ohne Lehrkräfte statt. Meist sind die Schülerinnen und Schüler in dieser vertraulichen Atmosphäre offener und stellen mehr Fragen.
  • Ein Ziel des Projektes ist es, das Umfeld der Jugendlichen ebenfalls zu wichtigen Gesundheitsthemen zu informieren und einzubinden. Deshalb ist es wünschenswert, für die Eltern der 7. bis 9. Klassen einen Elternabend anzubieten.
  • Ein Elternabend ist für die Klassen 7 bis 9 vorgesehen.
  • Sie können einen Elternabend klassenweise, jahrgangsstufenweise oder jahrgangsstufenübergreifend anbieten.
  • Sie vereinbaren zunächst mit der Ärztin/dem Arzt einen Termin.
  • Wir haben ein Einladungsschreiben für den Elternabend vorbereitet.
  • Bitte tragen Sie das Datum und den Ort der Veranstaltung dort ein und geben den Brief an die Eltern der Klasse/der Jahrgangsstufen.
  • Mit Hilfe eines Rücklaufabschnitts an dem Einladungsschreiben lässt sich abschätzen, wie viele Eltern voraussichtlich teilnehmen werden.
  • Bitte stellen Sie einen geeigneten Raum zur Verfügung.
  • In Absprache mit der Ärztin/dem Arzt werden eventuell auch eine Leinwand, ein Beamer und/oder ein Laptop benötigt.
  • Sie vereinbaren zunächst mit der Ärztin/dem Arzt einen Termin.
  • Wir haben ein Einladungsschreiben für den Elternabend vorbereitet.
  • Bitte tragen Sie das Datum und den Ort der Veranstaltung dort ein und geben den Brief an die Eltern der Klasse/der Jahrgangsstufen.
  • Mit Hilfe eines Rücklaufabschnitts an dem Elternbrief lässt sich abschätzen, wie viele Eltern voraussichtlich teilnehmen werden.
  • „Pubertät – wie gehe ich damit um, was ist ,normalʻ, wann muss ich mich sorgen?“
  • „Jugendsexualität – wie ,tickenʻ Jugendliche heute?“
  • „Sexuelle Gesundheit – Verhütung und Schutz vor Krankheiten: was sollten Eltern zu diesem wichtigen Thema für Jugendliche wissen?“
  • „Gesundheitsvorsorge – welche Maßnahmen sind wichtig, worauf kann/sollte ich als Eltern achten?“
  • „Wo gibt es Rat und Hilfe in schwierigen Situationen?“
  • „Riskantes Verhalten – warum und worin suchen Jugendliche den Kick?“
  • Auf Wunsch bescheinigen wir Ihnen die Teilnahme am Elternabend als Fortbildung.
  • Es gibt einen Projektflyer.
  • Sie können diesen Flyer ab einer Stückzahl von 50 bestellen und zur Vorabinformation an die Schülerinnen und Schüler verteilen.
  • Die Bestellung erfolgt über das Onlineformular „Anfrage“ unter Angabe der Lieferadresse.
  • Die Bestellung ist kostenfrei.
  • Wenn Sie eine Zusage für das Projekt erhalten haben, wird sich eine Ärztin/ein Arzt der ÄGGF persönlich mit Ihnen in Verbindung setzen. Gemeinsam legen Sie die Termine fest.
  • Die Bewerbung ist verbindlich. Sollten Sie kurzfristig den Termin absagen (bis zu 7 Tage vorher), würden Ihnen (der Schule) eventuell angefallene Kosten (zum Beispiel durch bereits gebuchte Fahrkarten oder eine nicht kostenfrei zu stornierende Unterkunft) in Rechnung gestellt werden.
  • Sie nehmen persönlich die Terminvereinbarung mit der Ärztin/dem Arzt vor. Änderungen müssen Sie demnach auch gemeinsam absprechen.
    Sollten dadurch Kosten entstehen (zum Beispiel durch bereits gebuchte Fahrkarten oder nicht kostenfrei zu stornierende Unterkunft) werden Ihnen (der Schule) diese Kosten in Rechnung gestellt.
  • Das Präventionsprojekt „wICHtig“ ist für die Schule kostenfrei.
  • Nach § 20a Sozialgesetzbuch Fünftes Buch fördern Krankenkassen Leistungen zur Gesundheitsförderung und  Prävention in Lebenswelten. Die KNAPPSCHAFT sieht im Setting Schule einen bedeutsamen sozialen Raum, um das Thema nachhaltige Gesundheitsförderung von Jugendlichen durch Aufklärung und Sensibilisierung für eine gesundheitsbewusste Lebens- und Verhaltensweise bei Jugendlichen zu verankern. Zu diesem Zweck beauftragte sie den Kooperationspartner ÄGGF, das Projekt „wICHtig“ durchzuführen.
  • Das Projekt „wICHtig“ wurde schon in 2016 durchgeführt und evaluiert. Die Evaluationsergebnisse bestätigen den großen Erfolg.
  • Die Evaluation zeigt, dass bei allen befragten Schülerinnen und Schülern enorme Wissenslücken bei vielen Themen vorhanden sind. Die Vorher-/Nachherbefragung ergab, dass vor der Informationsstunde rund 38 Prozent der Fragen korrekt beantwortet wurden, und nach der Informationsstunde konnten circa 74 Prozent der Fragen richtig beantwortet werden. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Gesprächsrunden erforderlich sind.
  • Die Eltern fanden es ebenfalls sehr wichtig, dass ihre Kinder zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung Hilfe erfahren.
  • Sie können die Ergebnisse unter „Evaluation“ einsehen.
  • Ja, denn das Projekt ist eine Setting-Maßnahme im Sinne des „Leitfaden Prävention“ nach § 20a Sozialgesetzbuch Fünftes Buch.
  • Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention – kurz Präventionsgesetz – beinhaltet eine Ausweitung der Leistungsausgaben für Prävention in Lebenswelten (Settings). Die KNAPPSCHAFT investiert daher 2,05 Euro je Versicherten für Setting-Projekte.